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mich:
Impressum
Emil Jakob Löll
Meyerbeerstr. 15, 13088 Berlin
030 92373265
spango@mail.de
Ich bin Emil, 17 Jahre und habe dieses Jahr mein Abitur in Berlin abgeschlossen.
Auf die Frage, was ich danach machen werde, habe ich für mich die Antwort gefunden, dass ich für ein Jahr ganz weit weg will. Da ich gerne in und mit der Natur arbeiten will, kam ich zu meinem Freiwilligendienst im Atlantischen Regenwald bei Iracambí.
In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball mit meinen Freunden und bei meinem Heimatverein SG Prenzlauer Berg 1990 (nicht bei Rotation!). Mein Lieblingsfußballer ist Marco Reus. Während meiner Schulzeit hat mir das Geigespielen im Orchester viel Spaß gemacht, was ich allerdings jetzt aufgeben muss. Meine Lieblingsfächer waren die Naturwissenschaften und mein Lieblingsessen ist Thailändisches Wokgemüse mit Reis.
mein Projekt:
Ich werde bei der Arbeit der NGO „Amigos de Iracambi“ im Atlantischen Regenwald Brasiliens mithelfen. Dabei werde ich in den 10 Monaten bis September 25 unter anderem viele Bäume auf gerodeten Waldflächen pflanzen, mit lokalen LandwirtInnen an nachhaltigeren Methoden arbeiten, Kindern den Umweltschutz mit Workshops in der Schule nahebringen, den Bestand von Wildtieren wie Jaguaren und Spinnenaffen tracken und auch das Basiscamp von Iracambí instand halten sowie bei Bedarf ausbauen.
Das Basiscamp besteht aus wenigen Hütten zum Schlafen, Kochen, Waschen und Arbeiten und befindet sich mitten in der Natur etwa 25 Minuten von der nächsten Ortschaft (Rosário da Limeira) entfernt.
Mein Projekt ‚Freiwilligendienst in Brasilien‘ hat das Ziel, ein Lerndienst mit kulturellem Austausch und Vorteilen für die Umwelt zu sein. Es soll explizit keine Entwicklungshilfe sein, da ich nicht als ‚Retter‘ in den Globalen Süden gehen werde, um den Menschen und der Umgebung meine Definition von „entwickelt sein“ aufzudrücken. Stattdessen werde ich eine Arbeit ausführen, die ich auf Augenhöhe mit den Einheimischen und Mitmenschen ausübe. Dabei liegt der Fokus auf Zusammenarbeit.
meine Partner:
weltwärts:
Das weltwärts-Programm vom „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (BMZ) ermöglicht es jungen Menschen aus Deutschland für 6-24 Monate in einem Land des globalen Südens zu arbeiten und andersrum Menschen aus dem globalen Süden in Deutschland zu arbeiten.
Der Freiwilligendienst wird gefördert indem 75% der Kosten des gesamten Freiwilligendienstes vom BMZ übernommen werden und der Rest von der meist spendenfinanzierten Trägerorganisation (bei mir: VNB) gezahlt wird.
Während ihres Aufenthalts arbeiten die Freiwlligen in verschiedenen Projekten, die sich auf soziale, ökologische oder bildungsbezogene Themen konzentrieren. Ziel des Programms ist es, interkulturelles Verständnis zu fördern und jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, wertvolle Erfahrungen im internationalen Kontext zu sammeln.
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen:
Der „Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.“ (VNB) wurde 1987 gegründet und setzt sich für die Förderung von Bildung und Weiterbildung in Niedersachsen ein. Er besteht aus einem Netzwerk von Bildungsorganisationen und Einzelpersonen, die gemeinsam lebenslanges Lernen und Chancengleichheit voranbringen möchten.
Der VNB unterstützt vielfältige Bildungsprojekte und bietet Beratung sowie organisatorische Hilfe für Initiativen und Bildungseinrichtungen an. Seine Schwerpunkte liegen in politischer Bildung, kultureller und beruflicher Weiterbildung sowie der Integration und Teilhabe aller Gesellschaftsgruppen. So trägt der Verein aktiv zur Gestaltung der Bildungslandschaft in Niedersachsen bei.
Der VNB fungiert als meine Trägerorganisation im Weltwärts-Programm. In dieser Rolle ist der VNB dafür verantwortlich, mich während meines gesamten Einsatzes zu begleiten und zu unterstützen. Dazu gehören die Vorbereitung auf den Einsatz, die Organisation und Betreuung vor Ort in den Einsatzländern sowie die Nachbereitung nach der Rückkehr.
Der VNB arbeitet eng mit Partnerorganisationen im globalen Süden zusammen, um sicherzustellen, dass die Freiwilligen in sinnvollen Projekten eingesetzt werden, die sowohl den lokalen Gemeinschaften als auch den Freiwilligen selbst zugutekommen. Zudem kümmert sich der VNB um administrative Aufgaben wie die Vermittlung von Versicherungen und die Abwicklung von Fördermitteln, um den Freiwilligen den Rücken freizuhalten und ihnen ein möglichst reibungsloses und bereicherndes Erlebnis zu ermöglichen.
Südamerika-Zentrum Hannover:
Das „Südamerika-Zentrum Hannover e.V.“ (SAZ) hat sich darauf spezialisiert, die Lebensbedingungen von armen Menschen in Lateinamerika zu verbessern und ihnen durch Bildung neue Chancen zu bieten.
Um dies zu erreichen, unterstützt der Verein seit 1975 verschiedene soziale und kulturelle Projekte in Lateinamerika und veranstaltet in Hannover Events, um auf die Herausforderungen in der Region aufmerksam zu machen und den Austausch mit der lateinamerikanischen Gemeinschaft zu fördern.
Das SAZ übernimmt als mein Nordpartner eine zentrale Rolle bei der Unterstützung und Begleitung der Freiwilligen. Der Verein stellt eine verantwortliche Ansprechperson bereit, koordiniert kontinuierlich mit Iracambí und dem VNB, und sorgt für eine umfassende Vorbereitung der Freiwilligen.
Dazu gehören die Organisation der Ankunft, Klärung von Aufgaben und Unterkunft, sowie die Unterstützung bei Reiseformalitäten. Der Nordpartner informiert die Freiwilligen über das Projekt, hilft bei Problemen und Krisen und bietet, wenn möglich, Optionen für weiteres Engagement nach der Rückkehr an. Damit gewährleistet der Verein eine reibungslose und erfolgreiche Durchführung des Freiwilligendienstes und fördert den interkulturellen Austausch.
Amigos de Iracambi:
„Amigos de Iracambi“ (Iracambí) ist die gemeinnützige Organisation in Brasilien, bei der ich arbeiten werde und ist damit mein sogenannter Südpartner.
Iracambí wurde 1999 gegründet mit dem Ziel den Atlantischen Regenwald in der Region Serra do Brigadeiro im Bundesstaat Minas Gerais zu schützen indem sie Umweltbewusstsein fördert und nachhaltige Entwicklung unterstützt.
Um den Atlantischen Regenwald zu schützen, setzt Iracambí auf verschiedene Ansätze: Sie betreiben eine Baumschule, in der einheimische Bäume gezogen und in Aufforstungsprojekten gepflanzt werden. Zudem engagieren sie sich in der Umweltbildung und bieten Workshops und Schulungen für lokale Gemeinden an, um das Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und Waldschutz zu verbreiten. Die Organisation führt auch Forschungsprojekte durch, um die Biodiversität des Regenwaldes besser zu verstehen und effektive Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Nicht zuletzt arbeitet Iracambí auch mit anderen Naturschutzorganisationen zusammen, häufig mit Bezug auf Tier- und Artenschutz. Freiwillige aus aller Welt können bei diesen Projekten mitarbeiten und so aktiv zum Erhalt des Regenwaldes beitragen.




